Die „Kunst des Dienens“? Fragen an Daniela Danz nach ihrem neuen Roman „Lange Fluchten“

von Jens-Fietje Dwars
in: Palmbaum. Literarisches Journal aus Thüringen, Nr. 1/2016

Nach zwei Gedichtbänden – „Pontus“ (2009) und „V“ (2014) – erscheint nun Ihr zweiter Roman: „Lange Fluchten“. Ist diese Abfolge Zufall oder Ausdruck eines inneren Rhythmus, eines Wechsels der Perspektiven, von Innen und Außen, lyrischer Binnenschau und prosaischer Welterkundung, von Auflösung fixer Formen und handlungsgebundener Konstruktion?

So genau geplant ist das nicht, aber es stimmt, dass ich beide Gattungen brauche, um Unterschiedliches zu sagen. Die Lyrik erlaubt einen größeren Weitblick, Konzeptualität neben Disparatem, die Verschiedenheit der Töne. Die Prosa dafür den langsamen Gang und mehr Explizität. Und dass zwei Lyrikbände auf einen Prosaband kommen ist wohl auch kein Zufall: die Lyrik nimmt den größeren Raum in meiner Arbeit ein.

Auf den ersten Blick erscheint der Gegenstand Ihres neuen Romans doppelt befremdlich, zumindest für eine Lyrikerin. Denn das Buch erzählt die Geschichte eines Soldaten, zumal eines Zeitsoldaten, den niemand zum „Waffendienst“ gezwungen hat, der sich selbst darum bewarb. Für diesen Berufssoldaten nun zerbricht die Welt wegen eines Auslandseinsatzes. Aber nicht, wie man es auch Büchern und Filmen kennt und vielleicht erwarten würde, durch den Einsatz, etwa in Afghanistan. Nein, Ihr unheldischer Held Constantin zerbricht daran, dass er nicht eingesetzt, dass ihm ein Kampfeinsatz im Kosovo verwehrt wird. Wie kamen Sie zu diesem Stoff, gibt es ein reales Vorbild dafür?

Es gibt reale Vorbilder, Bundeswehrsoldaten verschiedener Dienstgrade, die mich eben dazu gebracht haben, darüber nachzudenken, was das Spezifische des Soldatenberufs ist, der sich ja, wie der Künstlerberuf auch, von anderen Berufen unterscheidet und der eben auch den vollen Einsatz erfordert – da stellt sich natürlich die Frage: wie kann man so etwas wollen? Sollte ein Soldat nicht froh sein, sich nicht in Gefahr begeben zu müssen? Wenn er seinen Beruf kompromisslos gewählt hat, dann wird er unter Umständen nicht froh sein, wenn er dafür, wofür er ausgebildet wird, nie gebraucht wird. Das ist die Idee dieses Buches. Und dann war der Kosovoeinsatz 2000 ja nicht einer von einer Reihe Einsätzen wie heute, sondern (von peacekeeping-Einsätzen abgesehen) der erste Auslandseinsatz der Bundeswehr, der sich aktiv einmischte. Das hat uns ja alle vor die grundsätzliche Frage nach dem Sinn und den Möglichkeiten militärischer Einsätze gestellt und da wollte Constantin dabei sein, bei diesem Einsatz der ersten Stunde.

So verständlich es ist, dass ein Soldat, zumal ein Fallschirmjäger, also der Angehörige einer Elitetruppe, sich in der Praxis, und das ist der Krieg, bewähren will – das Problem jedes stehenden Heeres! – so problematisch ist Ihr Held. Für ihn bricht buchstäblich eine, seine Welt zusammen: Das Haus, das er noch während der Dienstzeit zu bauen begonnen hat, bleibt nach seiner Entlassung ins Zivilleben eine Ruine, weil er in diesem zivilen Leben nicht zurande kommt, keine Arbeit findet, sie nicht einmal sucht. Antriebslos verbringt er die Tage auf der Couch, die Nächte als Jäger auf einem Hochsitz, seiner Frau und seinen beiden Söhnen fremd geworden, sich selbst ein Rätsel. Doch die innere Leere ist nicht einfach Folge des Funktionsverlustes, sie geht ihm auch voraus: der Einsatz im Kosovo wird ihm verweigert, weil er zuvor als Befehlshaber einer Truppenübung einen „Aussetzer“ hatte, weil er in den Wald ging, statt seine Untergebenen zu führen. Dieser Cons, wie er genannt wird, ist schon vor dem Militär ein in sich Verlorener. Das heißt, er ist eigentlich kein Militär, zum Soldaten, oder zumindest zum Offizier vollkommen ungeeignet. Eine Hamlet-Figur, ein Kleistscher Charakter, ein Romantiker?

Der „Aussetzer“ tritt ja ein, nachdem der Hauptcharakter merkt, dass er nicht zum Einsatz mitkann und nachdem er erste Nachrichten von diesem für Soldaten, die noch keine Einsatzerfahrung hatten, letzten Endes unvorstellbaren Einsatz gehört hatte und weiterhin in der Komfortzone zu verharren gezwungen ist. Ein ganz ausgeglichener Charakter war er zwar auch vorher schon nicht, aber als ungeeignet würde ich ihn nicht bezeichnen. Er hat immer perfekt funktioniert und das ist auch einer der wesentlichen Punkte, um die es mir ging: wo beginnt das Scheitern eines Menschen bzw. ist man, wenn es dann offensichtlich wird, auch schon früher gescheitert, zu einer Zeit, als die anderen und man selbst noch glaubten, dass alles im Lot sei? Gibt es einen Nullpunkt des Scheiterns?

Das Militär, die soldatische Ordnung, interessiert den Helden nicht als Realität, sondern als Ideal, geradezu als Vision: Er habe, erfahren wir nachträglich, von einer „Kunst des Dienens“ geschwärmt, davon „dass die Armee das Modell einer Gesellschaft sei, jeder an seinem Platz und jeder seinem Auftrag verantwortlich“. Was sich ausschlösse – Kunst und Militär, Freiheit und Unterordnung – habe er in eins gedacht: „der Staatsbürger in Uniform“ sei „eigentlich ein Künstler“, denn er müsse in jedem Augenblick abwägen, was das Richtige sei, „immer das Ganze im Blick, und das auf des Messers Schneide“. Das ist schon eine arge Romantisierung des – ausgeblendeten – Kasernen- und Waffenhandwerkeralltags. Wollten Sie diese Romantik durchsichtig und die Tristesse des Alltags als ihren Lebensgrund kenntlich machen?

Dass Constantin vor seiner Entscheidung für das Militär ein Suchender war, wird ja aus ein paar Streiflichtern auf sein früheres Leben deutlich. Zur Armee kommt er mehr durch eine fixe Idee als eine bewusste Entscheidung, aber wo er dann da ist, entwickelt er Ideale. Diese Ideale sind ungefähr die, die die Gründungsväter der Bundeswehr unter Wolf Graf von Baudissin mit der „Inneren Führung“, auf die das Schlagwort des „Staatsbürgers in Uniform“ verweist, hatten und die tatsächlich so anspruchsvoll war, dass sie in einer Einsatzarmee, zu der sich die Bundeswehr in den letzten Jahren gewandelt hat, mehr und mehr zurückgenommen wird. Und die sie eben von der NVA grundsätzlich und bis in den Alltag hinein unterscheidet. Mit militärischem Alltag war natürlich auch Constantin befasst, als er noch aktiver Soldat war, aber das liegt aus seiner Sicht eben Lichtjahre zurück.

Es stimmt: Die Innensicht von Soldaten ist ein sehr randständiges gesellschaftliches Thema, und die Innensicht eines Soldaten, der (immer noch) den Ideen der „Inneren Führung“ anhängt, wie etwa die Mitglieder des „Arbeitskreises Darmstädter Signal“, ist sogar unter Soldaten randständig. Und wenn man dann, wie meine Hauptfigur, nicht mal mit dem uneingeschränkten Pazifismus dieser Kreise konform geht, dann ist das eine ziemlich singuläre Position. Eben die einer Legende, um die es, was bis jetzt noch nicht angesprochen wurde, ja geht: die Legende des römischen Feldherrn und Jägers Eustachius, dessen Lebenszusammenhänge an einem Wendepunkt gänzlich zerrüttet und wieder neu zusammengesetzt wurden.

Nun hieß Ihr letzter Gedichtband „V“ – ein Buchstabe, ein Zeichen, das Sie im Gespräch mit dem Palmbaum (Heft 1/2014) als „das schwierige Wort Vaterland“ umschrieben. Vaterland, sagten Sie damals, sei das, wogegen wir eine Pflicht hätten. Nichts Feststehendes, sondern „ein Anspruch, den wir an uns tun“. Es gehe – im Gegensatz zur allgemeinen Selbstbedie­nungsmentalität heute – um Verbindlichkeit, Verlässlichkeit, Verantwortung. Und dies nicht für eine selbst gewählte Gemeinschaft, sondern der gegenüber, „der wir durch Zufall angehören“. Kann es sein, dass Sie das romantische Ideal von der „Kunst des Dienens“, in der Freiheit und Pflicht verschmelzen, als Utopie verteidigen, indem sie es als Ideologie, als bloßen Wunschtraum ad absurdum führen? Cons will Verantwortung, doch gelingt sie ihm nirgends, weder gegenüber dem „Vaterland“ noch seiner eigenen Familie. In sich verloren, sind ihm Welt und Ich zerfallen, bleibt ihm nur die Hoffnung, aus sich „herauszusteigen“, in die Luft zu fliegen, wie eine Biene „zurück zu meinem Stock“.

Zuerst einmal besteht natürlich ein grundsätzlicher Unterschied zwischen dem Konzept eines Gedichtbandes und der Figurensprache in einem Roman. Insofern verteidige ich in der Gestalt des Constantin gar nichts, allerhöchstens das Anrecht darauf, auch als Soldat nicht wie alle Soldaten zu sein, ebenso wie, mit Peter Hacks, zu sprechen, „ein Künstler nicht mit elf anderen zusammen auf ein Dutzend geht“.

Abgesehen davon, halte ich das Scheitern meiner Hauptfigur nicht für eine zwangsläufige Folge seiner Einstellung. Die Frage, an welchem Punkt dieses Scheitern beginnt, bleibt die, die jeder Leser für sich beantworten muss. Und sie führt in den Kern der Eustachiuslegende: Eustachius`Leben gerät nach der Begegnung mit einem Hirsch – ähnlich wie der, der dem heiligen Hubertus erscheint – aus den Fugen. Was aber ist vor einem nicht heilsgeschichtlich-religiösen Kontext dieser Moment, der alles ins Rollen bringt?

XXIII (aus: Lange Fluchten)

XXIII

„Anne! Kannst du mit den Jungen zur alten Klinik kommen? Ich warte dort auf dich, wir fahren ans Meer.“

Er legt auf. Es klingelt, aber er geht nicht ran. Nein, keine Nachfragen, sie soll einfach ein paar Sachen zusammenpacken. Es gibt da nichts zu fragen.
Die alte Klinik hat er gesagt, er ist sich gar nicht sicher, ob Anne die kennt, und der nächstgelegene Treffpunkt ist es auch nicht. Aber dort hat einmal sein Leben angefangen. Dort in den langen weißen Fluchten mit dem Rhythmus der Lichtstreifen, die durch die Türen fallen. Er war wieder zum Ausgang gelaufen, wo er doch hatte springen wollen. Sechzehn Jahre war das her. Eine sechzehnjährige Ruine muss man auch erst mal werden.
In einer Stunde wird er dort sein. Der Morgen ist frisch und klar, die Autobahn fast leer. Er wird nach Weißenhaus fahren mit Anne und den Jungen. Erst mal nur nach Weißenhaus, dann wird er weitersehen. Von dort sind es nur ein paar Kilometer bis zum Truppenübungsplatz. Und er wird am Meer sein, wie an den besten der Seedorfer Sonntagen.

Als er auf den Parkplatz einbiegt, sieht er schon ihr Auto.

„Das ging aber schnell“, ruft er ihr beim Aussteigen über das Autodach zu.

Sie lächelt ihn an. „Ich hatte schon gepackt, als du anriefst.“

Er fragt nicht, woher sie wusste … es war nicht wichtig, nicht nach dieser Nacht. Nur kurz streift ihn der Gedanke, welches Mysterium die Ehe ist, ein größeres als die Liebe. Anne trägt ein blaues Kleid, das er nicht kennt. Er schaut ihr zu, wie sie einen Koffer in den Kofferraum hebt, ihre Armmuskeln, ihre Wirbelsäule, die sich durch den dünnen Stoff abzeichnet. Der Große hilft. Schweigsam. Nein, leicht wird es nicht, aber er kann nicht in den Container zurück, in das provisorische Leben, das sich wie ein Gurt um ihn gezogen hat. Der Kleine strahlt und versucht, seine Aufregung zu beherrschen. Sie haben sogar an die Hängematte gedacht.

Sie fahren los. Anne verteilt Brote mit Spiegelei. Cons dreht die Musik laut, selbst der Große scheint sich innerlich lang zu machen. Cons beobachtet ihn im Rückspiegel, wie er kauend mit seiner verspiegelten Sonnenbrille aus dem Fenster schaut und wegen seiner Ohrstöpsel vermutlich gar nichts mitbekommt. Der Kleine redet und redet, aber keiner hört ihm zu und es macht ihm nichts aus. Anne holt einen Taschenspiegel raus und zieht ihre Lippen nach. Er hat sie lange nicht so gesehen. Sie legt ihre Hand auf seinen rechten Oberschenkel. Er mag das nicht, weil es ihn beim Schalten stört, aber heute ist es schön.

„Wo fahren wir eigentlich hin“, fragt Anne durch den Lärm der Musik und des Fahrtwinds. „Nach Weißenhaus“, schreit Cons zurück. „Das ist direkt am Meer, und da gibt es auch genug freie Quartiere.“

Anne ist zufrieden, und er genießt ihre stumme Anlehnung. Es ist acht Uhr dreißig, in fünf Stunden können sie in Weißenhaus sein. Mein Gott, war es vielleicht all die Jahre so leicht gewesen, dieses ganze verdrehte Leben hinter sich zu lassen? Einfach ans Meer fahren, mit der Familie ans Meer fahren, den Container hinter sich lassen. So einfach, wie nicht zu springen, wenn einer kommt und einen anschreit: Du Arsch. So einfach, wie weiterzuleben, wenn ein anderer den Kampf verloren hat und tot ist. Darum ging es doch im Soldatenspiel, für das er fast sein halbes Leben lang trainiert hatte: Wer lebt, hat gewonnen, so lange, bis er tot ist. Er drückt den Zigarettenanzünder rein und kramt im Seitenfach, doch gleich fällt es ihm ein: die Kinder. Der Kleine ist eingeschlafen. Der Große scheint mit seiner Sonnenbrille noch immer aus dem Fenster zu sehen, oder er ist auch eingeschlafen. Cons dreht die Musik leiser.

„Er wollte erst nicht mitkommen“, Anne sagt es leise mit einem Blick auf Chris, „aber ich habe ihm gesagt, dass es vielleicht der letzte Urlaub sein könnte, den wir alle zusammen machen.“ Cons nickt, obwohl er sich fragt, wie sie das meint. Wieso der letzte? Chris war zwölf. Oder dreizehn. Ganz kurz ist Cons darüber unsicher, versucht sich an den letzten Geburtstag zu erinnern, den vorletzten. Er hatte mal gegrillt für Chris und seine Freunde, aber das war schon lange her.

„Geht er denn gerade gern in die Schule?“, fragt er, um das Gespräch nicht gleich wieder verebben zu lassen. Er hat lange nicht mit Anne über die Kinder gesprochen. So wie früher, als das ihr gemeinsamer Auftrag war, wie sie manchmal gesagt hatte, um ihn wegen seines Redens von der Auftragstaktik aufzuziehen. In den ersten Jahren bei der Armee hatte er sogar überlegt, ob ihm das nicht Auftrag genug sein sollte, ob er nicht die paar Jahre noch runterreißen sollte und dann etwas Ziviles machen, Gärtner vielleicht.

„Ich weiß es nicht, ich weiß nichts mehr über ihn“, Anne nimmt ihre Hand von seinem Bein. „Ich denke manchmal, es bedrückt ihn etwas, aber kann sein, er ist in der Schule ganz anders. Ich glaube, die Jahre, in denen wir ihn gekannt haben, sind vorbei. Er lebt zwar noch bei uns, aber eigentlich ist er schon weg. So schnell ging das, und wir haben unser Leben zu viert noch gar nicht angefangen.“

„Aber er ist doch erst zwölf.“ Da Anne nicht protestiert, wird es wohl stimmen.

„Er wünscht sich ein eigenes Zimmer“, sagt sie.

„Ja, wir sollten dort wegziehen, das Haus wird nie fertig.“

Sie sieht ihn überrascht an: „Und die Schulden?“

„Es gibt keine Schulden, Anne, keine wirklichen Schulden, es ist nur Geld. Wir müssen nur aufbrechen.“

Daniela Danz – Lange Fluchten. Buchcover

Lange Fluchten. Roman
Wallstein Verlag, Göttingen 2016
ISBN: 978-3-8353-1841-0
Preis: 18,90 Euro

Aktuelle Termine

Lesungen und andere Termine

2018

1. Februar 2018, 20:00 Uhr: Siegburg

Keynote zur Eröffnung einer Tagung der Deutschen Bischofskonferenz in der Abtei Michaelsburg

16. Februar 2018: Erfurt

Schülerprojekt in der Kolpingschule zum Thema „Heimat“

4. März 2018, 17:00 Uhr: Halle

„Szene Mitteldeutschland“: Lesung im Literaturhaus mit Nancy Hünger und Kerstin Hensel

15. März 2018, 18:00 Uhr: Weimar

Lesung mit Ulrike Draesner im Glaspavillon der Bauhaus-Universität

18. März 2018: Berlin

Verleihung des Kunstpreises Berlin – Jubiläumsstiftung 1848/1948

25. März 2018, 15:00 Uhr: Leutkirch

Rede zur Ausstellungseröffnung Dorothea Schrade, Galluskapelle

14. April 2018, 16:00 Uhr: Museum Schloss Burgk

Lesung mit Thomas Spaniel und Christine Hansmann zur Ausstellungseröffnung Andreas Berner

3. Mai 2018, 18:30 Uhr: Hildesheim

Lesegesprüch im Literarischen Salon, Bühlercampus der Universität

1.-5. August 2018: Burg Ranis

Schreibwerkstatt „Art und Wiese“

31. August – 3. September 2018: Mariupol, Ukraine

Paperbridge-Festival

24. Oktober 2018, 18:30 Uhr: Bleicherode

Lesung in der Stadtbibliothek

25. Oktober 2018: Leuna

Lesung im Rahmen der Landesliteraturtage Sachsen-Anhalt

21. November 2018, 19:00 Uhr: Rudolstadt

Lesung in der Stadtbibliothek

22. Dezember 2018: Breitungen/Werra

Lesung im Russwumschen Herrenhaus

2017

14. Januar 2017, 19:00 Uhr: Kranichfeld

Baumbachhaus: Lesung aus Lange Fluchten

26. Januar 2017, 19:30 Uhr: Rudolstadt

Stadtbibliothek Rudolstadt: Lesung aus Lange Fluchten

5. März 2017, 11:00 Uhr: Renquishausen

Rede zur Ausstellungseröffnung von Magdalena Willems-Pisarek in der Galerie Tabak im Bürgerhaus

21. März 2017, 19:30 Uhr: Rom

Giornata mondiale della Poesia in der Accademia d`Ungheria

25. März 2017, 19:30 Uhr: Weimar

Musikschule Johann Nepomuk Hummel: Unterm Sternenzelt. Lyrik und Jazz. Mit Daniela Danz, Christoph Schmitz-Scholemann und Frank Simon-Ritz (Rezitationen) sowie Matthias Bätzel (Klavier), Bertram Burkert (Gitarre) und Matthias Eichhorn (Bass).

3. Mai 2017, 19 Uhr: Berlin

Winckelmann und wir. Und Musik. Mit Daniela Danz, Swantje Lichtenstein und Ernst Osterkamp. Moderation: Jens Bisky. Anschließend italienische Musik von und mit Francesco Wilking (Die Höchste Eisenbahn, Tele) und Patrick Reising (Tele)

4. – 7. Mai 2017: Teheran und  Shiraz, Iran

Poesiefestival mit iranischen und deutschen Autoren

26.-30. Juli 2017: Ranis

Burg Ranis: Schreibwerkstatt Art und Wiese

15. Oktober 2017, 15 Uhr: Halle

Lesekonzert mit Auszügen aus Klopstocks „Messias“, mit dem E-Cellisten Matthias Marggraff (Prypjat Syndrome)

27.–28. Oktober 2017: Tirana

International Literature Festival

Herbst 2017: London

Queen Mary University: Stipendium des Deutschen Literaturfonds e. V.

21. November 2017: Wien

Uraufführung: Kompositionen von Wolfram Schurig nach Texten von Daniela Danz. Es spielt das Klangforum Wien unter der Leitung von Johannes Kalitzke

2016

26. Januar 2016, 20:30 Uhr: Berlin

Recital mit Katia Guedes, Stimme und Jan Gerdes, Klavier; darin die Komposition „Dopo domani“ von Charlotte Seither (2008) für Stimme und Klavier, zum Text „Arachne“. „Unerhörte Musik“ im BKA am Mehringdamm.

25. Februar 2016, 19 Uhr: Mainz

Plenarsaal der Akademie der Wissenschaften und Künste, Mainz: Lesung mit Klaus Böldl, Wulf Kirsten, Angela Krauß, Doris Runge und Jan Wagner. Moderation: Heinrich Detering

26. Februar 2016, 14 Uhr: Hannover

Stephanstift: Workshop im Rahmen des Forums der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen „Fremdsein in der einen Welt“

17. März 2016: Leipzig


20 Uhr: Galerie ARTAe, Gohliser Straße 3

In diesem unendlichen Blau – ein Abend mit Edition AZUR. Lesung mit Kerstin Becker, Dominik Dombrowski, Carl-Christian Elze, Anna Hetzer, Sudabeh Mohafez

22 Uhr: Café Telegraph, Dittrichring 18

Verlagsabend des Wallstein Verlags. Lesung mit Lot Vekemans und Hendrik Rost

18. März 2016, 19:30 Uhr: Leipzig

Buchhandlung SeitenBlick, Goetzstraße 2: Lesung aus „Lange Fluchten“

7.-9. April 2016: Bern

Lesung mit Raphael Urweider im Rahmen des Berner Literaturfestivals „Aprillen“

15. April 2016, 20 Uhr: Berlin

Literaturforum im Brechthaus – Lesung und Podiumsgespräch im Rahmen der Gerhard-Falkner-Tagung. Mit Daniel Falb, Steffen Popp, Daniela Danz und Marion Poschmann,

Moderation Bettina Schulte (Freiburg i. Br.)

7. Juni 2016, 20:30 Uhr: Berlin

Aufführung der Komposition „Dopo domani“ von Charlotte Seither (2008) für Stimme und Klavier, zum Text „Arachne“. „Unerhörte Musik“ im BKA am Mehringdamm. Mit Irene Kurka (Sopran) und Martin Schneuing (Klavier)

9. Juni 2016: Berlin

Poesiefestival Berlin: Präsentation der Ergebnisse des Projekts „Poets Translating Poets – VERSSchmuggel Südasien“

10. Juni 2016, 21:00 Uhr: Wandersleben

Lyrik-Nacht in der Kirche St. Petri: Lesung

Juli – September 2016: Olevano Romano, Italien

Stipendium der Deutschen Akademie Rom, Casa Baldi

9. – 11. September 2016: Czernowitz, Ukraine

Poesiefestival Meridian Czernowitz

26. Oktober 2016, 8:00 Uhr: Sömmerda

Lesung im Albert-Schweitzer-Gymnasium

28. Oktober 2016, 9:00 Uhr: Krölpa

Lesung an der Grundschule Krölpa

1. – 5. November 2016: Berlin

Literaturwerkstatt Berlin: Übersetzer-Werkstatt Iran (VERSSchmuggel)

3. November 2016, 19:30 Uhr: Ranis

Burg Ranis: Lesung aus Lange Fluchten

25. – 30. November 2016: Mumbai und Chennai, Indien

Poets Translating Poets Festival

2. Dezember 2016, 19:30 Uhr: Jena

Villa Rosenthal: Lesung aus Lange Fluchten

2015

24. Februar 2015, 19 h: Berlin

Lesung mit Tom Bresemann in der LiteraturWERKstatt

4. März 2015, 12 h: Blankenburg

Lesung und Gespräch in der Geschwister-Scholl-Schule, Blankenburg

18. April 2015, 17 h: Schloss Hundisburg

Neue Lyrik, Grafik und Musik aus Thüringen. Mit Wilhelm Bartsch, Thomas Spaniel und dem Osterburg Quartett.

22. April 2015: Meiningen

Lesungen aus V an verschiedenen Orten in der Stadt – und um 19 h in der Buchhandlung Lohmann

2. Mai 2015, 17:30 h: Eisenach

Neue Lyrik, Grafik und Musik aus Thüringen. Mit Wilhelm Bartsch, Thomas Spaniel und dem Osterburg Quartett

3. Mai 2015, 11 h: Weimar

Neue Lyrik, Grafik und Musik aus Thüringen. Mit Wilhelm Bartsch, Thomas Spaniel und dem Osterburg Quartett

8. Mai 2015, 20 h: Münster

Internationales Lyrikertreffen Münster: Lesung im Theater Münster, mit Thomas Kunst, Uljana Wolf, Tadeusz Dabrowski und Silke Scheuermann – sowie dem TanzTheater Münster

14. Mai 2015, 20 h: Moskau

Lesung im Kulturzentrum Flacon

16. Mai 2015, 18 h: Nishnij Nowgorod

Lesung im Club Bufet

2. Juni 2015, 18 h: Osnabrück

Lesung im Germanistischen Kolloquium der Universität Osnabrück

16. Juli 2015, 20 h: München

Lesung in der Reihe „Zwiegespräche“, Lyrik-Kabinett

12.-16. August 2015: Ranis

Art und Wiese: Schreibwerkstatt auf der Burg Ranis

4. September 2015, 20 h: Hochstadt am Main

Lesung im Rahmen der Hochstädter Lyriknacht

24. September 2015, 20 h: Jena

Lesung mit Nancy Hünger und André Schinkel in der Tonhalle der Imaginata. Musik: Matthias Marggraff

15. Oktober 2015: Augsburg

Nähere Informationen folgen

26. Oktober 2015, 10 h: Greiz

Schullesung in der Stadtbibliothek Greiz

28. Oktober 2015, 9 h: Römhild

Kindergartenlesung in der Stadtbibliothek Römhild

1.-3. November 2015: Dobkow/Polen

Seminar des Frauenforums für Kunst und Kultur

13.-17. November 2015: Karachi/Pakistan

Übersetzerwerkstatt, Lesung und Schreibseminar für Schüler in Karachi

27. November 2015, 14 h: Leipzig

Lesung und Vortrag im Rahmen des Musikalischen Kultursalons an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig